NEUROSIGE ZEITEN 2017

Die „Psychos“ des Jahres

💡Neurosige Zeiten

Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt überhaupt normal?

„Neurosige Zeiten“ ist eine turbulente Komödie in der Klapsmühle von Winnie Abel, die der Gesangverein Edelweiß 2017 als Musiktheaterproduktion, mit dem Einverständnis der Autorin, auf die Bühne der Maintalhalle brachte.

📝 Kurzinhalt des Stückes

Wie empfängt man Besuch in einer Psychiatrie, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Psychiatrie ist?

Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adlon, Tochter einer wohlhabenden Hoteldynastie. Ihre Mutter Cécile kündigt spontan ihren Besuch an – allerdings in dem Glauben, Agnes lebe in einer schicken Villa und nicht in einer psychiatrischen Wohngruppe.

Kurzerhand müssen Agnes‘ Mitbewohner für einige Stunden „ganz normale Menschen“ spielen: Der zwangsneurotische Adrian wird zum langjährigen Lebenspartner, Michelle zur Haushälterin, die manisch-depressive Künstlerin Desirée zur Freundin des Hauses und der menschenscheue Oliver zum Hausmeister.

Der Plan scheint zunächst wasserdicht. Doch immer mehr ungebetene Besucher tauchen auf und die Verwechslungen nehmen ihren Lauf. Als schließlich sogar die Psychiaterin in das Chaos hineingezogen wird, gerät der sorgfältig ausgedachte Plan völlig außer Kontrolle.

Wer hier eigentlich verrückt ist, lässt sich bald nicht mehr eindeutig sagen.

👥 Besetzung:

Agnes Adlon – Sexsüchtige Tochter: 
CAROLIN KERN

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Adrian – zwangsneurotischer Finanzbeamter:
SEBASTIAN HEUN

Michelle – liebestolle Schlager-Stalkerin: 
JESSICA KIAUBS

Oliver – Soziophober:
CHRISTOPHER HAUCK

Desirée – manisch-depressive Künstlerin:
ALEXANDRA WELZ

Cécile Adlon – Mutter von Agnes:
HANNA SICKENBERGER

Dr. Dr. Ilse Schanz – Psychiaterin:
REBECCA KUNZ

Veronika – Beschäftigungstherapeutin:
LISA MOESSLE

Gaby – Verkäuferin von Tupperware:
REBECCA KUNZ

Hardi Heckmann – Schlagerstar:
BERND ROTH

Fritzi – Reporterin der BILD-Zeitung:
MARIT VAN HEYNSBERGEN

🎬1. AKT

Willkommen in der Wohngruppe

Agnes lebt mit Adrian und Michelle in einer psychiatrischen Wohngruppe. Während Agnes ihren Mitbewohner Adrian mit eindeutigen Avancen aus der Fassung bringt,…

… ist Michelle völlig davon überzeugt, dass Schlagerstar Hardi Heckmann heimlich in sie verliebt ist.

Schon hier zeigt sich: Mit „normalem“ Alltag hat diese Wohngruppe wenig zu tun. Adrian versucht verzweifelt, Ordnung zu halten, während Agnes und Michelle ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Leben verfolgen.

Eine Mutter kündigt sich an

Psychiaterin Dr. Schanz macht Agnes unmissverständlich klar, dass sie ihre Therapie nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.

Kurz darauf erhält Agnes einen Anruf ihrer Mutter Cécile.

Das Problem: Cécile glaubt weiterhin, ihre Tochter lebe ein erfolgreiches Leben in einer schicken Villa. Stattdessen sitzt Agnes mitten in einer psychiatrischen Wohngruppe – und ihre Mutter will spontan vorbeikommen.
Für Agnes beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Der Plan

Agnes trommelt ihre Mitbewohner zusammen und erklärt ihnen die Katastrophe. Ihre Mutter darf auf keinen Fall erfahren, dass sie in der Psychiatrie lebt.

Also wird aus der Wohngruppe kurzerhand eine angebliche Privatvilla. Adrian soll Agnes‘ Lebensgefährten spielen, Michelle wird zur Haushälterin, Desirée zur Freundin des Hauses und Oliver übernimmt die Rolle des Hausmeisters. Möbel und Dekoration werden verändert, das Schild der psychiatrischen Wohngruppe muss verschwinden – der große Schwindel beginnt.

Besuch aus der Tupperwelt

Noch bevor Agnes‘ Mutter eintrifft, steht unerwarteter Besuch vor der Tür: Gaby, eine übereifrige Tupperware-Verkäuferin, kommt zu ihrer geplanten Party.

Die Bewohner versuchen, sie möglichst schnell wieder loszuwerden, doch Gaby hält die merkwürdigen Bewohner ihrerseits für reichlich verrückt. Die Situation eskaliert endgültig, als Oliver beim Abmontieren des Klinik-Schildes die Tür aufreißt und Gaby damit zu Boden befördert.

Eine Leiche im Wohnzimmer

Gaby liegt reglos am Boden. Die Bewohner sind überzeugt, dass Agnes‘ Mutter auf diese Weise auf keinen Fall empfangen werden kann.

Während Oliver völlig verzweifelt ist, versuchen Oliver, Michelle und Desirée, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen. Ausgerechnet jetzt taucht auch noch die Beschäftigungstherapeutin Vroni auf – und die vermeintlich Tote muss unbedingt vor ihr verborgen werden.

Vroni darf nichts merken

Vroni platzt gut gelaunt mit Bastelmaterial in die Wohngruppe und wundert sich über Oliver, der plötzlich eine Frau im Arm hält.

Die Bewohner improvisieren eine absurde Erklärung nach der anderen. Oliver erklärt Gaby kurzerhand zu seiner Tante und versucht verzweifelt, die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen. Vroni glaubt ihnen tatsächlich – und kündigt für später einen Beschäftigungsabend an.

Unter dem Teppich

Agnes kehrt mit einer Kiste voller wertvoller Erbstücke zurück, um die vermeintliche Villa aufzuhübschen. Die anderen haben inzwischen ein neues Problem: Wohin mit Gaby?

Kurzerhand wird die reglose Frau unter dem Teppich versteckt. Während Agnes nichts ahnt und sich für den Besuch ihrer Mutter schick macht, zerbricht Oliver beinahe an seinem schlechten Gewissen. Schließlich kommt heraus, dass Gaby tatsächlich tot sein soll – und die Stimmung kippt endgültig.

Adrian findet die Leiche

Ausgerechnet der ordnungsliebende Adrian entdeckt beim Staubsaugen den verdächtigen „Hubbel“ unter dem Teppich. Als er Gaby entdeckt, gerät seine ohnehin schon fragile Ordnung völlig aus den Fugen.

Gemeinsam mit Desirée, Michelle und Oliver versucht er, das Problem zu lösen. Die Leiche darf weder in der Wohngruppe entdeckt werden noch Agnes‘ Mutter in die Hände fallen. Also wird Gaby kurzerhand „würdevoll“ umgebettet.

Das ist nicht meine Mutter!

Agnes kehrt perfekt vorbereitet auf den Besuch ihrer Mutter zurück. Noch bevor sie richtig versteht, was passiert ist, liegt vor ihr eine vermeintliche Leiche.

Doch dann die Erleichterung: Die Tote ist gar nicht ihre Mutter. Trotzdem bleibt keine Zeit zum Durchatmen, denn Cécile kann jeden Augenblick auftauchen. Die Bewohner versuchen fieberhaft, die unbekannte Tote verschwinden zu lassen.

Die Mutter ist da

Cécile kommt tatsächlich an und findet eine merkwürdige Wohnsituation vor. Agnes muss improvisieren und erklärt ihre Mitbewohner als ganz gewöhnliches Personal: Michelle wird zur Haushälterin, Desirée zur Freundin und Oliver zum schüchternen Hausmeister.

Unterdessen liegt Gaby weiterhin mitten im Geschehen. Agnes erfindet eine Ausrede nach der anderen, während Cécile immer wieder auf Ungereimtheiten stößt. Dass die „Villa“ verdächtig nahe an einer Psychiatrie liegt, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Wo ist eigentlich mein Lebensgefährte?

Cécile beginnt sich einzurichten und wird zunehmend neugieriger. Sie erzählt Agnes, dass sie von deren angeblichem Lebensgefährten gehört habe – und ihn nun endlich kennenlernen möchte.

Für Agnes ist das der nächste Albtraum: Ein Mann, den sie spontan als ihren Partner präsentieren kann, ist weit und breit nicht in Sicht. Währenddessen müssen alle Beteiligten weiterhin so tun, als sei dies ein völlig normales Zuhause.

Adrian wird zum Lover

Die Lösung heißt Adrian. Agnes macht aus dem vollkommen überforderten Finanzbeamten kurzerhand ihren charmanten Lebensgefährten.

Der Versuch, ein verliebtes Paar zu spielen, scheitert allerdings schon an Adrians zwanghafter Ordnungsliebe. Cécile entdeckt schnell, dass dieser „Lover“ etwas eigenartig ist. Trotzdem gelingt es Agnes immer wieder, die absurdesten Situationen als vollkommen normal erscheinen zu lassen.

Die Tote erwacht

Während Cécile sich für ein Bad zurückzieht, fällt die Anspannung kurz ab. Doch plötzlich gibt Gaby Lebenszeichen von sich.

Die Bewohner erkennen entsetzt, dass ihre vermeintliche Leiche keineswegs tot ist. Gaby erwacht und glaubt nun, tatsächlich bei einer Gruppe von Verrückten gelandet zu sein. Mit einem Tupperwerkzeug bewaffnet, versucht sie sich zu verteidigen – und die Situation droht endgültig außer Kontrolle zu geraten.

Beschäftigungstherapie mit Hindernissen

Vroni kommt zur angekündigten Beschäftigungstherapie zurück. Um Gaby vor ihr zu verstecken, improvisieren Agnes und Oliver kurzerhand ein Handpuppentheater.

Aus der Notlösung entwickelt sich eine völlig absurde Vorstellung, die Vroni begeistert. Währenddessen versuchen Michelle und Desirée, Gaby unbemerkt aus dem Blickfeld zu schaffen. Schließlich wird die Tupperverkäuferin überwältigt und zum Schweigen gebracht.

Die Tupper-Tante muss verschwinden

Cécile bemerkt noch immer nichts von dem wahren Chaos in der Wohngruppe. Für sie ist Gaby lediglich eine äußerst unhöfliche „Kosmetikerin“, die längst wieder verschwinden soll.

Gaby packt schließlich ihre Sachen und will nichts wie weg. Doch bevor sie gehen kann, sorgt Michelle noch für neue Probleme: Ihre Schwärmerei für Hardi Heckmann lebt ungebremst weiter und sie plant, mit ihm erneut Kontakt aufzunehmen. Für Oliver ist klar, dass das nach der Pause nur neuen Ärger mit Dr. Schanz geben kann.

Wenn du fröhlich bist dann klatsche in die Hand!

🎬2. AKT

Die Nacht ist noch lange nicht vorbei

Nach der Pause geht das Chaos in der Wohngruppe weiter. Während Desirée die nächtliche Stimmung genießt, telefoniert Agnes heimlich und versucht, ihre Mutter weiterhin von ihrem erfundenen „normalen“ Leben zu überzeugen.

Doch auch hier läuft nicht alles nach Plan: Ein zufällig auftauchender Gegenstand sorgt für neue peinliche Momente – und Cécile bekommt langsam das Gefühl, dass bei ihrer Tochter einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.

Die verrückte Nachbarin

Dr. Schanz taucht mit einer neuen Sorge auf und wird dabei von Cécile überrascht. Agnes muss erneut blitzschnell improvisieren.

Kurzerhand erklärt sie Dr. Schanz zur verrückten Nachbarin, die sich selbst für eine Psychiaterin hält. Cécile glaubt die absurde Erklärung tatsächlich – und ist zunehmend überzeugt, in einer höchst merkwürdigen Nachbarschaft gelandet zu sein.

Hardi kommt!

Plötzlich steht Schlagerstar Hardi Heckmann in der Wohngruppe – begleitet von einer Reporterin der BILD-Zeitung.

Die Zeitung hat eine spektakuläre Geschichte geplant: Hardi soll eine Nacht bei seiner Stalkerin Michelle verbringen. Dr. Schanz ist alles andere als begeistert, muss sich aber einer bereits getroffenen Vereinbarung beugen.

Für Michelle geht damit ihr größter Wunsch in Erfüllung: Ihr angeblicher Traummann steht tatsächlich vor ihr.

Der Schlagerstar in der Wohngruppe

Hardi wird offiziell als Gast untergebracht und trifft auf die Bewohner der Wohngruppe. Michelle kann ihr Glück kaum fassen und behandelt ihn weiterhin wie ihren heimlichen Geliebten.

Hardi dagegen beginnt zu erkennen, dass Michelle zwar eine Stalkerin ist, aber keineswegs die gefährliche Verrückte, für die sie gehalten wird. Zwischen beiden entwickelt sich eine unerwartet herzliche Begegnung.

Cécile hält Dr. Schanz für verrückt

Während Hardi sich mit Michelle beschäftigt, gerät Cécile erneut mit Dr. Schanz aneinander.
Da sie inzwischen selbst fest davon überzeugt ist, in einem normalen Haus zu sein, hält sie die Psychiaterin für eine gefährliche Verrückte. Der Streit eskaliert schließlich so sehr, dass Cécile Dr. Schanz in der Toilette einschließt.
Damit hat sich die Rollenverteilung endgültig umgekehrt: Die angebliche Patientin hält plötzlich die Ärztin für verrückt.

Die nächste Patientin

Vroni kommt hinzu und begegnet Cécile, die sie kurzerhand für eine weitere Patientin hält. Vroni wiederum behandelt Cécile sofort wie eine neue Bewohnerin der Wohngruppe.

Als Dr. Schanz schließlich befreit wird, glaubt sie zu wissen, wie mit Cécile umzugehen ist. Die vermeintlich verrückte Hotelchefin landet in der Zwangsjacke.

Ein gemütlicher Abend

Am Abend kehrt scheinbar Ruhe ein. Die Bewohner und Hardi sitzen zusammen und tauschen Geschichten aus.

Hardi fühlt sich überraschend wohl in der Wohngruppe und stellt fest, dass ihm die Menschen dort sympathisch sind. Auch Oliver hat seine Scheu gegenüber Hardi weitgehend verloren. Zum ersten Mal wirkt die Wohngruppe beinahe wie eine ganz normale Wohngemeinschaft.

Hardi und Michelle

Hardi und Michelle kommen sich immer näher. Michelle erzählt ihm offen von ihrer bisherigen „Liebesgeschichte“, während Hardi zunehmend Gefallen an ihrer ungewöhnlichen Art findet.

Was als PR-Aktion der BILD-Zeitung begonnen hat, entwickelt sich plötzlich zu etwas Echtem. Michelle bekommt genau das, wovon sie die ganze Zeit geträumt hat – auch wenn die Wirklichkeit ganz anders aussieht als ihre bisherige Fantasie.

Eine Nacht mit Folgen

Hardi hat es sich auf der Couch bequem gemacht. Adrian kann sich allerdings mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass ein völlig fremder Mann in der Wohngruppe schläft. Mehrfach kommt er zurück, um den Strom abzustellen – schließlich weiß man ja nie, was so ein Fremder alles anstellen könnte.

Als Adrian hinter dem Sideboard verzweifelt versucht, an die Steckdose zu gelangen, muss Hardi ihm dabei helfen und hält ihn von hinten fest.

Genau in diesem höchst zweideutigen Moment kommt Oliver herein – und erwischt die beiden in einer Situation, die sich nur allzu leicht missverstehen lässt.
Was folgte, sorgte für schallendes Gelächter im Publikum: Aus Adrians harmloser Sorge um die Steckdose wurde plötzlich ein höchst verdächtiges Stelldichein auf und vor dem Sideboard.

Guten Morgen, Hardi!

Am nächsten Morgen beginnt Michelle den Tag voller Vorfreude und sitzt bereits neben dem schlafenden Hardi. Mit Kaffee und selbstgebackenen Nussmakronen möchte sie ihn verwöhnen.

Hardi erschrickt jedoch beim Aufwachen und macht Michelle unmissverständlich klar, dass er sie ursprünglich tatsächlich als Stalkerin betrachtet hat. Gleichzeitig erfährt Michelle, dass ihre geliebten Nussmakronen und all ihre Briefe ihn nie erreicht haben.

Doch statt enttäuscht aufzugeben, erkennt Hardi immer mehr, dass hinter ihrem Verhalten vor allem eine große Sehnsucht steckt.

Die Wahrheit kommt ans Licht

Agnes sucht verzweifelt nach ihrer Mutter – und findet schließlich heraus, dass Cécile in einer Zwangsjacke steckt.

Dr. Schanz klärt die Situation auf und enthüllt zugleich die Wahrheit über Agnes: Ihre Mutter erfährt, dass ihre Tochter tatsächlich in der Psychiatrie lebt und wegen ihrer Sexsucht zwangseingewiesen wurde.

Damit ist die große Tarnung endgültig gescheitert. Agnes muss ihrer Mutter zum ersten Mal die Wahrheit über ihr Leben eingestehen.

Ein neues Leben

Während Agnes zunächst völlig verzweifelt ist, hat sich für Michelle eine völlig unerwartete Wendung ergeben: Hardi gesteht ihr, dass er sich tatsächlich ein wenig in sie verliebt hat.

Auch die übrigen Bewohner rücken enger zusammen. Hardi bietet ihnen an, gemeinsam auf seiner Finca auf Mallorca zu leben. Für Desirée wäre es der perfekte Ort zum Malen, Oliver möchte vor allem mit seinen Freunden zusammenbleiben und selbst Adrian findet schließlich einen Grund, mitzukommen.

Cécile verspricht Agnes, sie weiterhin zu unterstützen. Aus dem völligen Chaos entsteht so eine neue Perspektive: Die Wohngruppe bleibt zusammen und startet gemeinsam in ein neues Leben.

Am Ende bleibt nur noch eine Frage: Wer ist hier eigentlich verrückt – und was heißt überhaupt normal?

Mit „Oh Happy Day“ feiern alle gemeinsam den Neuanfang.

🎵 Finale: OH HAPPY DAY!

❤️ Rückblick

„Neurosige Zeiten“ war eine Aufführung, bei der schon die kleinste Situation für einen völlig unerwarteten Lacher sorgen konnte. Die chaotische Wohngruppe, ihre ungewöhnlichen Bewohner und die immer wieder aus dem Ruder laufenden Verwicklungen sorgten für viel Situationskomik – und für zahlreiche Momente, die beim Publikum besonders gut ankamen.

Eine dieser Szenen spielte sich ab, als Hardi bereits auf der Couch schlief. Adrian konnte den „Fremden“ in seiner Wohngruppe nicht einfach unbeaufsichtigt lassen und kam immer wieder zurück, um den Strom abzustellen. Als er schließlich hinter dem Sideboard versuchte, die Steckdose zu erreichen, musste Hardi ihn von hinten festhalten. Genau in dieser mehr als eindeutigen Position kam Oliver herein – und „erwischte“ die beiden. Das schallende Gelächter des Publikums sprach für sich.

Auch neben der Bühne entstanden im Laufe der Aufführungen ihre eigenen kleinen Geschichten. Eine davon lieferte der Soziophobe Oliver mit seinem trockenen Kommentar:

„Ich habe am nächsten Donnerstag Prüfung, ab dann bin ich jeden Donnerstag zur Probe da.“

Der Haken an der Sache: Fast drei Monate lang wurde er trotzdem nicht gesichtet.

Solche kleinen Pannen, Zufälle und persönlichen Erinnerungen gehören ebenso zu einer Theaterproduktion wie die großen Szenen auf der Bühne. Und genau deshalb bleiben „Neurosige Zeiten“ nicht nur als turbulente Komödie, sondern auch als eine Produktion mit vielen besonderen gemeinsamen Momenten in Erinnerung.

🎼 Musik · Regie · Kreativteam

Bereich👥 Produktionsteam
📖 BuchWinnie Abel
🎭 RegieJessi
🎼 Musikalische LeitungManni
LichtdesignMad
🎨 BühnenbildManni

🎥 Video

Ein kurzes Übersichtsvideo wird vorbereitet.

📰 Presse

Wird noch hinzugefügt, sobald digitalisiert

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